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Schule und Hochschule
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© RyanMcGuire / pixabay.com

Tankstelle für die Seele – Gedanken zum Thema Dankbarkeit

An dieser Stelle veröffentlicht die Abteilung Schulpastoral regelmäßig Impulse und Gedanken zum Nachdenken und Weitergeben.

Dankbarkeit

Tak, Arigato, Grazie, Merci, Thank You … alles verschiedene Sprachen und doch meinen sie ein und dasselbe: DANKE.

In welcher Situation haben Sie zum letzten Mal „Danke“ gesagt?

Wir verwenden DANKE, wenn wir etwas höflich ablehnen oder abweisen – „Nein, aber danke“ – wenn wir vorher das Wort „Bitte“ gehört haben, wenn wir etwas bereitgestellt bekommen haben oder uns etwas abgenommen wurde. Es kommt uns zurecht häufig im Alltäglichen über die Lippen: Beim Einkaufen, auf der Arbeit, beim Bäcker oder im Haushalt.

Doch für mich persönlich treffen diese Nutzungsweisen nicht immer den Kern von DANKE: Es spiegelt nur selten wieder, wofür wir wirklich dankbar sind, an wen sich das Danke richtet und welche Gefühle und Emotionen wir damit verbinden.

Was fehlt? Das Leben – Das Glück – Die aufrichtige Dankbarkeit und die pure Freude, dieses DANKE auch erlebt haben zu dürfen.

Dabei haben wir gerade durch die letzten Monaten gemerkt, dass unser Leben voll von solchen DANKBAREN Momenten und Situationen ist und dass es dafür nicht immer den großen Adrenalinrausch oder die große Weltreise braucht. Sondern es sind die Momente und Situationen, die uns unseren Alltag verschönern:

  • Zusammensein mit der Familie,
  • ein Café-Besuch,
  • das Pläuschen mit der besten Freundin/ mit dem besten Freund,
  • einen Ausflug in den Zoo oder ins Schwimmbad,
  • oder ein kühles Getränk mit Freunden.

Ich bin sicher, Ihnen fallen gerade immer mehr Situationen ein, in denen Sie nicht nur die höfliche, sondern auch die lebensfrohe Dankbarkeit gespürt und erlebt habt.

Das Wort DANKE steckt voller Glücksgefühle, Lebensfreude, aber auch Schmerz und Sorge. Über ein DANKE drücken wir nicht nur Dankbarkeit aus, sondern teilen auch etwas zu tiefst persönliches. Wir teilen gemeinsame Erinnerungen aus guten wie aus schlechten Zeiten, ein DANKE ist allüberdauernd. Und für mich das wunderbarste: DANKE kann man auch verschenken:

Merci, dass es dich gibt – heißt es in der Werbung

Wir alle erfreuen uns, wenn wir ein solches DANKE bekommen, es gibt uns Kraft und lässt erglücken. Und doch machen wir es selbst viel zu selten: Ein aufrichtiges DANKE an die Personen weiterzugeben, die all diese DANKBAREN Momente erst möglich machen, die auch in schweren Zeiten an unserer Seite sind und die jeden traurigen Moment in einen solchen DANKBAREN Moment umdrehen können…

 

Einladung zum Verschenken

Und weil im Alltag genau dafür zu wenig Zeit bleibt, möchte ich Sie nun genau dazu ermuntern: Die eigene Zeit nutzen, um einem geliebten Menschen einmal Danke zu sagen. Schreiben Sie der Person doch mal einen Dankesbrief. Währenddessen können Sie auch gerne der passenden Musik von Namika lauschen:

 

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Segen

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch einen kleinen Abschlusssegen von Heidemarie Taut mit in diese Zeit geben:

Der Herr segne dich;
er erfülle Dein Herz mit Freude,
Deine Augen mit Lachen,
Deine Ohren mit Musik,
Deine Nase mit Wohlgeruch,
Deinen Mund mit Jubel,
Deine Hände mit Zärtlichkeit,
Deine Arme mit Kraft,
Deine Füße mit Tanz.
Er bewahre Dich vor allem Ungemach
und beschütze Dich zu allen Zeiten.
So segne Dich der gute Gott,
der Vater, Sohn und heiliger Geist.

 

Lea Schmidt

© Korawat photo shoot / Shutterstock.com
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