logocontainer-upper
Schule und Hochschule
logocontainer-lower
© ESB Professional / Shutterstock.com

Schulpastorale Zertifikatskurse

Die Abteilung Schulpastoral qualifiziert regelmäßig Lehrkräfte, pastorales Personal sowie weitere Interessierte Personen zu schulpastoralen Themen. Dazu zählen die Fortbildung Schulpastoral, der Zertifikatskurs Schulliturgie sowie die Krisenfortbildungsreihe Plötzlich ist alles ganz anders – Krisen und Notfälle im Lebensraum Schule. Nachfolgend finden Sie die vielfältigen Fortbildungsangebote.

Plötzlich ist alles ganz anders – Krisen und Notfälle im Lebensraum Schule

Cybermobbing und Co. – Psychische Belastungen im Kontext von Schule

Termin: 12.05.-14.05.2022 (Beginn: 09.30 Uhr; Ende: 13.00 Uhr)

Ort: Haus Maria-Immaculata, 33098 Paderborn

Referentin: Dr. Eva Brockmann, Paderborn und Gerrit Harnischmacher, Diplom-Psychotherapeut Dortmund

Leitung: Hans-Bodo Markus, Martin Steffens

Immer wieder wird von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule erwartet, in schwierigen Situationen angemessen zu handeln.

Im Rahmen der Fortbildungen werden unterschiedliche Ansätze aufgezeigt, wie von Lehrerinnen und Lehrern mit psychischen Belastungen in Schule professionell umgegangen werden kann. Dazu gehören vor allem die Themen (Cyber-) Mobbing, selbstverletzendes Verhalten, Depressionen, Essstörungen, Suizidalität, Adoleszenz und weitere Angsterkrankungen.

Es soll hierbei vornehmlich um eine Sensibilisierung der Teilnehmenden zu den genannten Themengebieten gehen, indem von den Referentinnen und Referenten grundlegende Fachkenntnisse vermittelt werden und Lehrkräfte mit Anlaufstellen sowie Abläufen bei Verdacht einer psychischen Auffälligkeit vertraut gemacht werden.

Diese und weitere Fragen sollen in dem ersten Modul der Fortbildung thematisiert werden:

  • (Cyber-) Mobbing als System erkennen und Interventionskonzepte entwickeln (Martin Steffens & Hans-Bodo Markus)
  • Psychische Belastungen im Lebensraum Schule (Gerrit Harnischmacher)
  • Kinder psychisch kranker Eltern (Dr. Eva Brockmann)

Trennung, Scheidung, Tod und Trauer – Vom Anfang im Ende

Termin: 03.-05.02.2022 (Beginn: 09.30 Uhr; Ende: 13.00 Uhr)

Ort: Landvolkshochschule Hardehausen

Referentin: Dr. Eva Brockmann, Paderborn

Leitung: Hans-Bodo Markus, Adelheid Büker-Oel

Wenn Eltern sich trennen, geht das an Kindern und Jugendlichen nicht spurlos vorüber. Jede zweite bis dritte Ehe wird in Deutschland geschieden. Somit sind viele Kinder und Jugendliche direkt von Trennung und Scheidung betroffen und befinden sich in schwierigen Situationen. Noch drastischer ist die unmittelbare Erfahrung des Todes durch den Verlust eines lieben Menschen (Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde,…). Diese Krisen-Situationen haben natürlich für die Kinder und Jugendlichen unmittelbaren Einfluss auf den schulischen Alltag. Wie können Lehrerkräfte, Seelsorgerinnen und Seelsorger auf diese Krisensituationen eingehen? Wie kann man den betroffenen Kindern und Jugendlichen zur Seite stehen? Wie kann angemessen über Tod und Trauer gesprochen werden? Und welche externen Hilfen (Beratungsstellen etc.) gibt es?

Diese und weitere Fragen sollen in dem ersten Modul der Fortbildung thematisiert werden:

  • vom Anfang im Ende: Abschied und Neuanfang
  • Trennung und Scheidung: rechtliche Fragen, Erfahrungen im und Konsequenzen für den Schulalltag, Unterstützungsmodelle
  • Tod und Trauer: Umgang mit eigenen Trauererfahrungen, Trauerphasen, (Erst-) Reaktionen, Umgang mit Trauer an der Schule

Notfälle, Gewalt und Extremsituationen - Umsichtig handeln und (seelsorglich) begleiten

Termin: 03.-05.11.2022 (Beginn: 09.30 Uhr ; Ende: 13.00 Uhr)

Ort: kath. Akademie, Schwerte

Referet: Stefan Westhoff, Lehrer und Notfallseelsorger, Paderborn

Leitung: Dr. Heike Bee-Schroedter, Hans-Bodo Markus; Paderborn

Dass auch Schulen bei uns unerwartet von Extremsituationen betroffen sein können, ist spätestens seit den Amokläufen von Erfurt 2002 und Winnenden 2009 deutlich geworden. Andere Formen von Gewalt an Schulen und im Schulalltag nehmen ebenfalls zu. Hierzu zählt die Gewalt von Schülerinnen und Schülern untereinander, aber auch die Gewalt gegenüber Lehrenden.

Als weitere Extremsituationen können schwere Unfälle auf dem Schulweg oder auch auf dem Schulgelände bewertet werden.

All diejenigen, die von solchen Ausnahmesituationen im schulischen Umfeld unmittelbar oder mittelbar betroffen sind, benötigen professionelle psychologische und seelsorgliche Unterstützungsangebote. Sie bieten für die erfolgreiche Verarbeitung solcher Extremsituationen eine wertvolle Hilfe.

Um in einer solchen Situation professionell und effektiv agieren zu können, ist es deshalb wichtig, sich bereits im Vorfeld von akuten Situationen mit Handlungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen und Hilfsangebote zu entwickeln. Das gilt für alle Verantwortlichen im schulischen Kontext: für Lehrende und für alle im Bereich Schulseelsorge und Schulsozialarbeit Tätigen.

Dieses Krisen-Modul bietet dazu entsprechende Informationen, Lernangebote und Austauschmöglichkeiten.

Folgende Inhalte werden thematisiert:

  • Gewalt im Allgemeinen und Gewalt an Schulen im Speziellen
  • Gewaltsame Extrem-Situationen: Entwicklung von Handlungsstrategien
  • Praxiserfahrungen: Notfallseelsorge an Schulen
  • Schulalltag: Hilfen und Prävention

Gewaltfreie Kommunikation: ein wirksames Konzept für ein empathisches Miteinander

Termin: 02.-04.03.2023 (Beginn: 09.30, Ende: 13.00 Uhr)

Ort: Haus Maria Immaculata, Paderborn

Referentinnen: Ljubinka Petrovic-Ziemer und Martina Freise von „Gewaltfrei handeln e.V.“

Leitung: Dr. Heike Bee-Schroedter, Adelheid Büker-Oel

In unserem täglichen Umgang miteinander ist ein sensibler Umgang mit unserer Sprache – verbunden mit der zugrunde liegenden Haltung – ein ganz wichtiger Teil unserer Kommunikation. Das einfache und zugleich hochwirksame Modell der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg unterstützt dabei, auf der Basis von gegenseitigem Verstehen konstruktiv in den Kontakt zu gehen. Im Mittelpunkt: Empathie – für Ihre eigenen Anliegen und die anderer.
Empathie im Sinne Rosenbergs ist ein wertvolles Instrument zur Klärung innerer und äußerer Konflikte, für Entscheidungsprozesse und zur Aufklärung von Missverständnissen.

Menschen lernen, sich zu öffnen und gleichzeitig zu ihren Bedürfnissen zu stehen.

Inhalte:

  • Anwendung der vier Schritte der GfK auf Situationen aus dem eigenen Alltag: Simulation von Gesprächen
  • Sensibilisierung für die Botschaften hinter Vorwürfen und Forderungen
  • (Auseinandersetzung zu Gesprächseröffnung, Gesprächsverlauf, Möglichkeiten der Einigung)
 
05251 125 1349
schuleundhochschule@erzbistum-paderborn.de
Newsletter