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Schule und Hochschule im Erzbistum Paderborn
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NRW-Landesvater besucht Kinder der Grundschule St. Michael

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst begeistert von ausgezeichneter Grundschule des Erzbistums Paderborn

Paderborn (pdp) Im August 2023 freute sich die Grundschule St. Michael Paderborn, die vom Erzbistum Paderborn getragen wird, über den Schulbaupreis NRW. Einen weiteren Grund zur Freude bescherte der Schulgemeinschaft jetzt der Besuch des NRW-Landesvaters in der einzigen vom Erzbistum getragenen katholischen Grundschule: Ministerpräsident Hendrik Wüst machte am Mittwoch, 18. Oktober 2023, Station in Paderborn, um sich die ausgezeichnete Schule anzusehen und mit Schülerinnen und Schülern, dem Kollegium und mit Eltern ins Gespräch zu kommen – dabei fehlte auch das begeisterte Mitmachen beim schuleigenen Rap nicht. Die Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Detmold, Anna Katharina Bölling, war beim Besuch der Grundschule ebenfalls dabei.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident war am Mittwoch an mehreren Stationen in Ostwestfalen-Lippe (OWL) unterwegs, um sich einen Eindruck von Projekten und Herausforderungen in Sachen Bildung, Migration und Integration, gesellschaftlichem Zusammenhalt sowie Wirtschaftslage und -entwicklung zu machen. Die Grundschule St. Michael war das erste Ziel seiner Reise. Als eine von zehn Schulen hat die Schule in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn den diesjährigen Schulbaupreis NRW gewonnen, den das NRW-Ministerium für Schule und Bildung gemeinsam mit der Architektenkammer NRW vergibt. Der Preis würdigt die Architektur der Grundschule, die ihr besonderes pädagogisches Konzept übersetzt: Dieses umfasst neben einem musikalischen und religiösen Schwerpunkt ein inklusives, jahrgangsübergreifendes Lernen im rhythmisierten Ganztag.

Dompropst Monsignore Joachim Göbel, Leiter des Bereiches Schule und Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, begrüßte den prominenten Gast aus Düsseldorf in der Schulaula, während viele Mädchen und Jungen diesem bereits fröhlich durch den transparenten, etagenübergreifenden Lichtschacht zuwinkten. „Unser offenes Unterrichtskonzept spiegelt sich in diesem Schacht wider“, erklärte Schulleiterin Anne Cordes. Sie informierte, dass die Grundschülerinnen und -schüler regelmäßige Stunden bei der Paderborner Dommusik haben, um so gegebenenfalls in die Chöre der Dommusik zu wechseln – eine Kooperation, die von Beginn an im Schulkonzept mitgedacht war. Anfragen für die Grundschule gebe es aus dem ganzen Kreis Paderborn. „Damit ist die Nachfrage nach Plätzen höher, als wir anbieten können. Denn wir haben uns bewusst für überschaubare Klassen von maximal 25 Kindern entschieden“, erläuterte Schulleiterin Anne Cordes Ministerpräsident Hendrik Wüst.

Ministerpräsident im „Schülerparlament“

Bei seinem Rundgang durch das Schulgebäude zeigte sich Ministerpräsident Wüst beeindruckt von den hellen und einladenden Räumlichkeiten und besuchte einzelne Klassen. „Fühlt ihr euch hier wohl?“, fragte der Politiker und beantwortete die Frage für sich: „Ich finde es toll hier!“. Ein Schüler durfte sich über ein Geburtstagsständchen vom Landesvater freuen. Beim Besichtigen des als Pausenhof genutzten Daches der Sporthalle auf dem Schul-Campus grüßten den Ministerpräsidenten die Jugendlichen der weiterführenden Michaels-Schulen und machten Handy-Bilder.

Im Saal des neuen Musikforums erwarteten den NRW-Landesvater die Klassensprecherinnen und Klassensprecher zum „Schülerparlament“, um dem prominenten Politik-Gast ihre Fragen zu stellen. Er sei gerne Ministerpräsident und mache seinen Job gerne, versicherte er auf Nachfrage. Sein Amt biete die Möglichkeit, „Einfluss zu haben und zu gestalten“. Aktuell gebe es in Nordrhein-Westfalen viele wichtige Themen, zum Beispiel die Sicherung von Arbeitsplätzen, die Flüchtlingskrise oder auch Schulen, deren Situation er gemeinsam mit seiner Regierung verbessern wolle. „Um bestimmte Themen kümmere ich mich als Ministerpräsident selbst, aber ich habe viele tolle Ministerinnen und Minister, mit denen ich kollegial zusammenarbeite.“ Sein Arbeitsplatz sei nicht nur sein Büro in Düsseldorf oder im Landtag, sondern überall im Land: „Ich will auch die hören, die nicht zufrieden sind“, machte der Landesvater klar.

Rappen im Namen des Schulpatrons

Dem musikalischen Schwerpunkt der Grundschule St. Michael angemessen, präsentierten Schülerinnen und Schüler dem NRW-Ministerpräsidenten ein Chor-Stück – ein weiterer Beleg dafür, dass die Arbeit der Grundschule und der Dommusik gut ineinandergreife, sagte Domkapellmeister Thomas Berning. Alle Schülerinnen und Schüler brachten dann stimmgewaltig und durch rhythmisches Klatschen begleitet, gemeinsam mit den Mitgliedern des Kollegiums den schuleigenen Mika-Rap zu Gehör, benannt nach dem Schutzpatron der Schule, dem heiligen Michael. Der Ministerpräsident machte sichtlich begeistert mit. Nach diesem musikalischen Genuss war es Hendrik Wüst ein Anliegen, abschließend gemeinsam mit der Schulgemeinschaft zu Mittag zu essen. Mit seinen Eindrücken aus der Bildungspraxis in der ausgezeichneten Grundschule St. Michael setzte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst seine Reise durch Ostwestfalen-Lippe in Halle, Bielefeld und Harsewinkel fort.

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