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Schule und Hochschule im Erzbistum Paderborn
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Katholische Schulen
29. Januar 2024

Verabschiedung von Marielies Klösener-Voß und Sabine Gutschank

Mit dem Ende des ersten Schulhalbjahres verabschiedete die Schulgemeinschaft St. Michael die langjährigen Kolleginnen Marielies Klösener-Voß und Sabine Gutschank. Auch wenn die feierliche Verabschiedung krankheitsbedingt ohne die Anwesenheit von Frau Gutschank stattfinden musste, sei ihr von Herzen Gottes Segen und alles Gute für den bevorstehenden Ruhestand gewünscht.

 

 

Im Musikforum der Michaelsschulen richtete zunächst Schulleiter Claudius Hildmann sein Wort an Frau Klösener-Voß und dankte ihr für das jahrelange Wirken an St. Michael. Sie habe nicht nur in ihren Fächern Sport und Politik großen Einsatz gezeigt, sondern auch darüber hinaus als Klassen- und AG-Lehrerin Spendenaktionen, Wahlkampfveranstaltungen und Podiumsdiskussionen, sowie internationale Austauschprojekte maßgeblich mitorganisiert und durchgeführt.

 

 

Die Schülerinnen ihrer ehemaligen Klasse (8b) ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, sich gebührend zu verabschieden. Da im Politikunterricht von Frau Klösener-Voß in allen Unterstufenklassen das Schauen der täglichen Logo-Kindernachrichten zum Pflichtprogramm gehörte, zeigten die Achtklässlerinnen in einem daran angelehnten Video die Highlights aus ihrer gemeinsamen Zeit.

 

 

Auch die Fachschaften Sport, vertreten durch Susanne Markussen, und Politik, hier ergriff Andreas Wurm das Wort, bedankten sich bei ihrer Kollegin für ihren Einsatz. Was sie besonders auszeichne, seien ihre Ehrlichkeit und Verlässlichkeit und ihr pragmatischer Ansatz. Sie sei immer eine „Macherin“ gewesen, die Herausforderungen nicht gescheut habe, sondern mit Entschlossenheit angepackt habe. Ihre Schülerinnen und Schüler hätten von ihr nicht nur fachliches Wissen, sondern auch wichtige Lebenslektionen über Durchhaltevermögen,

 

Teamarbeit und den Glauben an sich selbst gelernt. Auch wenn sie als Sozialdemokratin innerhalb der Politikfachschaft dadurch ein Alleinstellungsmerkmal gehabt habe, habe ihr Interesse immer der politischen Bildung und dem Partizipationsgedanken im Allgemeinen gegolten.

Das Fach Sport habe sie auch dadurch bereichert, dass sie externe Fachkräfte – wie beispielsweise Judotrainer Mirko – in ihren Unterricht integriert habe. So habe der Bereich der Selbstbehauptung durch sie noch weiter ausgebaut und professionalisiert werden können. Ergänzt wurden die Reden noch durch ein aktives sportliches Rahmenprogramm. In einer kurzweiligen Videopräsentation stellten einige Kolleg/innen die allseits beliebte Disziplin des Synchronschwimmens als Trockenübung in der Turnhalle dar.

 

Insbesondere in den letzten Jahren ihrer Dienstzeit war Frau Klösener-Voß weit mehr als nur eine Lehrerin. Sie war eine Visionärin, die stets über den Tellerrand hinausblickte und ihren Schülerinnen und Schülern die Bedeutung von Engagement und Einsatz für eine bessere Welt vermittelte. Ihr Herz schlug nicht nur für das Klassenzimmer, sondern auch für Europa und den internationalen Austausch. Die Austauschkoordinatorin Valerie Renken dankte Marielies Klösener-Voß für ihren Einsatz für den internationalen Austausch. In einer bildreichen Präsentation ließ sie dabei die einzelnen Stationen der durch Frau Klösener-Voß begleiteten internationalen Austauschprojekte Revue passieren. Belgien, Irland, Italien, Polen und Australien waren in den letzten Jahren die Reiseziele von ihr und den Schüler/innen.

 

Den Höhepunkt der Verabschiedung bildete schließlich die „Wahlkampfveranstaltung“ des Lehrerrates. Die Kolleginnen und Kollegen deklarierten ihre Würdigung mit dem Wahlversprechen: „MARIELIES KLÖSENER-VOß: FÜR EIN OFFENES UND FREIES EUROPA“ und den Hashtags „Engagement“, „Außenpolitik“, „Demokratie“ und „Europa_in Bewegung“. In ihrer Wahlkampfrede brachten  Julian Leimann, Antonia Steffen, Francisco Bernal Peinado, Verana Bewer und Susanne Markussen dadurch die besondere Eignung der Bald-Ruheständlerin auf den Punkt und eröffneten ihr so ebenfalls eine Perspektive für das „Leben nach der Schule“.

Die Hauptperson der Veranstaltung bedankte sich abschließend für alle Redebeiträge und schloß mit den Worten „Da habt ihr mich doch alle schon gut beschrieben“ und „Ich werde jetzt keine lange Rede mehr halten. Oder habt ihr noch Fragen?“. Sie habe jede einzelne Stunde gerne unterrichtet, freue sich jetzt aber auch auf den neuen Lebensabschnitt.

 

Im Namen der gesamten Schulgemeinschaft verabschieden wir uns von Marielies Klösener-Voß und Sabine Gutschank und wünschen ihnen für die Zukunft Gottes Segen und alles erdenklich Gute.

 

Text / Fotos: V. Renken

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