logocontainer-upper
Schule und Hochschule
logocontainer-lower
© Nattapat.J/shutterstock.com

Wie umgehen mit der aktuellen Situation in der katholischen Kirche?

In der Abteilung Schulpastoral und zusammen mit den zahlreichen Schulseelsorgenden und Schulsozialarbeitenden sehen wir es als unseren Auftrag, Schule und Hochschule als angstfreien Raum innerhalb der Kirche zu gestalten. Daher möchte die Abteilung Schulpastoral zur aktuellen Situation in der katholischen Kirche Stellung beziehen.

Wie umgehen mit der aktuellen Situation in der katholischen Kirche?

Liebe Mitarbeitende in der Schulpastoral, liebe Lehrende, liebe Studierende, liebe Lernende, liebe Eltern!

Im Vorbereitungsdokument des synodalen Prozesses der Weltkirche  („Für eine synodale Kirche“) malt Papst Franziskus Bilder von aufkeimenden Träumen, von Prophetien, Visionen und Wunden, die verbunden werden sollen, um „die Morgenröte der Hoffnung aufblühen zu lassen“. Diese schönen Bilder können und wollen die meisten von uns angesichts der sich immer weiter zuspitzenden Krise der Kirche nicht mitmalen. Im Gegenteil, die Zerrissenheit zwischen dem eigenen Glauben, den Anfragen an die eigene Zugehörigkeit zur katholischen Kirche von außen und an sich selbst, die Mitarbeit in diesem System sind so immens, dass es vielen von uns weh tut und es nicht leicht ist,  stabil und engagiert in der Institution Kirche zu arbeiten und gleichzeitig den eigenen Glauben zu schützen.

So viele Wunden gibt es, die verbunden werden müssen. Einige Wunden bekommen gerade ein Pflaster, sind deswegen aber nicht geheilt. Nach wie vor ist das Vertrauen so erschüttert und Angst steht im Vordergrund.

In der Abteilung Schulpastoral und zusammen mit den zahlreichen Schulseelsorgenden und Schulsozialarbeitenden sehen wir es als unseren Auftrag, Schule und Hochschule als angstfreien Raum innerhalb der Kirche zu gestalten. Ein Raum, in dem Lernende, Lehrende, Studierende und Eltern angenommen und willkommen sind in ihrer Einzigartigkeit, wo Gastfreundschaft für jede und jeden das oberste Prinzip ist, wo nicht ausgeschlossen, sondern freudig willkommen geheißen wird. Das heißt auch, dass alles Unbequeme, Schwierige, Angstbesetzte ausgesprochen werden muss und darf. An so vielen Stellen geschieht das und wir sind all denjenigen dankbar, die das ermöglichen!

Das Wichtigste aber ist, dass unsere Kirche Wege finden muss, die Akzeptanz aller Menschen und ihr Angenommen-sein ohne Voraussetzungen wieder Wirklichkeit werden zu lassen – so wie es das Vorbild Jesus Christus zeigt. Daher setzen wir uns mit großer Kraft gegen Ausgrenzungen ein und machen das Prinzip der Gastfreundschaft zur Richtschnur unseres schulpastoralen Tuns.

Daher laden wir Sie herzlich ein, uns Rückmeldungen zu geben: zu Ihren Erfahrungen, Ihren Resonanzen und Ihrer Sicht auf die Situation.

Nutzen Sie für diese Rückmeldung gerne die folgende Seite:

https://yopad.eu/p/aktuelle_Situation_katholische_Kirche_-365days

Unter diesem Link finden Sie ein sogenanntes „yopad“, auf dem Sie anonym Rückmeldungen, Gedanken, Fragen, Statements…zur aktuellen Situation in der katholischen Kirche hinterlassen können.

Wir laden Sie dazu ein, alles aufzuschreiben, was Sie bewegt und Sie uns und anderen mitteilen möchten. Texte können auch kommentiert werden. Den Startpunkt bildet die oben erwähnte Frage „Wie umgehen mit der aktuellen Situation in der katholischen Kirche?“.

Wir sind gespannt auf Ihre Antworten & Rückmeldungen!

Als Ansprechpersonen stehen wir Ihnen selbstverständlich auch persönlich zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier:

https://schule-hochschule.wir-erzbistum-paderborn.de/service/ansprechpersonen/schulpastoral/

 
05251 125 1349
schuleundhochschule@erzbistum-paderborn.de
Newsletter